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KIAM GALERIE 
3300 Amstetten 
Wienerstraße 1
Öffnungszeiten:
DO&FR 16-18
SA 10-12
 
 
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LUFT

 Fotos: Dietmar Koch

 

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Luft ist das letzte von 4 Elementen das die KIAM Galerie als Ausstellungsreihe in den letzten Jahren gezeigt hat. In der Vier-Elemente-Lehre besteht alles Sein in bestimmten Mischungsverhältnissen aus den vier Grundelementen „Erde“, „Wasser“, „Luft“ und „Feuer“ als Prinzipien des Festen, Flüssigen, Gasförmigen und Glühend Verzehrenden. 

Luft ist überall, dabei unsichtbar und flüchtig, buchstäblich nicht zu begreifen und doch eindeutig zu spüren.

Das Element Luft steht in seiner Symbolik für Flüchtigkeit aber auch Freiheit. Dadurch, dass es nicht sichtbar oder greifbar ist wird Luft zum Sinnbild für Fantasie (Das Luftschloss, das wir uns bauen) und das Denken an sich für Wissen und Ideen.

Als Farbe zuordenbar, blau und weiß. 

 Wir atmen Sauerstoff ein und aus und Luft umgibt und verbindet alles, weswegen das Element Luft auch mit Austausch und Kommunikation assoziiert wird. Es verbindet alle Lebewesen und Sphären.   

Luft umschließt die Erde wie eine Membran oder wie ein Mantel. Sie ist Medium des Wetters und Trägerin von Gerüchen, Geräuschen und Aerosolen, die sowohl das Klima als auch die Gesundheit beeinflussen. Luft ist existenziell für alles Lebendige auf der Welt. Luft strömt mit dem ersten Atemzug in unseren Körper und mit dem Tod hauchen wir den letzten Atem aus.

Die Qualität und Zusammensetzung von Luft ist keinesfalls gleichverteilt.  Während wir sie im alltäglichen Leben bisher als etwas Selbstverständliches betrachtet haben, erscheint Luft in politischen und gesellschaftlichen Diskursen zurzeit als als ein limitiertes und ungleiches Gut zu einem zentralen Element.  Klimaaktivist*innen kämpfen für saubere Luft, um die Welt noch zu retten. Im Kontext der gegenwärtigen Klimakrise spielen sowohl Luftverschmutzung, Ozon, Treibhausgase aber auch Naturgewalten wie Stürme eine Rolle. 

Auf der anderen Seite nutzen wir technisch gesehen Luft nicht nur zum Fliegen sondern auch z.B. als als erneuerbare Energiequelle in Form der Windkraft. 

In der Kunst gehört die Darstellung von Luft t spätestens seit der Renaissance zu den künstlerischen Herausforderungen. Ihr stellte sich z.B. die Malerei insbesonderes die Landschaftsmalerei. Die Luftperspektive als Mittel zur Raumdarstellung oder die Darstellung von Naturgewalten waren bis ins 20. Jahrhundert beliebte Motive. Das Können von Kaspar David Friedrich und Willhelm Turner, denen gerade Ausstellungen gewidmet sind zeigen gerade hier im Umgang mit dem Element Luft ihr Können. 

Luft als Werkstoff hingegen ist ein relativ junges Phänomen in der Kunst. Seit der Moderne streben Künstler:innen die künstlerische Aneignung der Welt wie auch ihre Entgrenzung und Transformation an. Es erscheint deshalb nur folgerichtig, dass sie sich der Luft nicht nur als Idee, sondern auch als Material zuwenden. Luft wird nicht mehr nur als Wind, Wolken, Nebel, Dampf, Rauch oder Atem abgebildet, sondern bewusst als Medium eingesetzt. Daher tritt in zeitgenössischen Werken Luft als Ausdrucksmittel und Thema zugleich in den bildenden, angewandten und darstellenden Künsten in Erscheinung. 

 

 

 

 

 

2023

KIAM GALERIE November/Dezember : MATERIELL

 

 Fotos:
 
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MATERIELL
Vernissage & Ausstellung
Donnerstag, 9.11.2023, 19:30
Musik: Alfred Koch, Gitarre
Eröffnung: Kulturstadtrat Stefan Jandl
KIAM-Galerie, Wienerstr.1, 3300 Amstetten
Ausstellungsdauer bis 2.12. zu den Galerieöffnungszeiten,danach auf Anfrage bis 31.12.
Öffnungszeiten: DO, FR 16 bis18 Uhr und SA 10 bis12 Uhr
 
AUFS MATERIAL KOMMT ES AN
Die KIAM-Ausstellung MATERIELL lenkt die Aufmerksamkeit auf das Material, mit dem Künstler*innen arbeiten.Material ist nämlich nicht nur Ausgangsstoff jeder künstlerischen Gestaltung sondern bereits eine eigene ästhetische Kategorie.Darüber hinaus ist es untrennbar mit der Wirkung und der Aussage eines Werks verbunden.Als Gäste konnte man Ulrike Asamer und Irene Wölfl gewinnen. Sie waren auf der Parallel in Wien vertreten und zeigen einige ihrer Werkobjekte. Auch die Berliner Künstlerin Aruna Samivelu, die besonderen Wert auf die von ihr verwendeten Materialien legt, ist mit Arbeitenvertreten.

 Weiters zeigt Manuela Aigner Ungewöhnliches aus der Druckwerkstatt. Die unterschiedlichsten Materialien werden in den Arbeiten von Elfi Konicki-Buchner, Felis, Hoffer Elisabeth, Koch Alfred, Koch Dietmar, König Rosemarie,Litzlbauer Pius, Schober Susanne und Viertlmayer Ferdinand thematisiert.
 

In vielen Fällen steht das Material nicht im Vordergrung, entweder weil eher der Inhalt die Aussage  ins Zentrum gerückt wird oder weil es schlicht und einfach unbeachtet bleibt.

Nichts desto trotz ist das  Material aber immer mitbestimmend für die Werkaussage. Es macht einen Unterschied, ob ein Porträt mit Aquarell auf Papier flüchtig hingemalt ist, schwer und klassisch in Öl auf Leinwand  verewige ist oder es mit Skalpellen gestalte ist, wie in der Arbeit Ulrike Assamer.

Dass das Haptische für uns Wesentlich ist wissen wir seit wir in Kindertagen jeden Gegenstand meist mit dem Mund genau auf seine Konsistenz geprüft haben. Und wer ist nicht schon um Museum gestanden und hätte am liebsten eine Skulptur oder ein Bild befühlt.

In dieser Ausstellung steht nun das Material im Vordergrund und steht in eindeutiger Weise in Bezug zur jeweiligen Werkaussage.

Aruna Samivelus Arbeit stammt aus ihrem Hang zu Verhältnissen. Sie beobachtet, sieht und erkennt Muster überall, Sie forscht mit geometrischen Formen, Linien, Räumen und Feldern. Die erdigen, gedämpften Farben verleihen ihrer Arbeit ein Gefühl von Ruhe und Ausgeglichenheit. Acryllack auf Sackleinen und Kohle und Graffit auf Holzfurnier, kein alltägliches Material, insbesonders als das Sackleinen wirklich als Verpackungsmaterial gedient hat.

Ulrike Asamer war heuer schon bei der Paralell Vienna vertreten und ist derzeit bei der Intern. Biennale donna in Triest zu sehen.

Irene Wölf vertreten durch die Galerie ZS-art und ebenfalls Teilnehmerin der Parallel Vienna, verwendet ebenfalls ganz gezielt spezielle Materialien.

Unser 4 Gast kommt aus der Druckwerkstatt. Manuela Plank ist mit Werken ganz besonderer Art vertreten

Felis im vorderen Teil der Galerie vertreten durch ein Porträt auf  Einkaufssackerln betitelt mit I buy therefore I am. Eine Arbeit die kritisch auf die Konsumgesellschaft verweist und mit dessen Mitteln arbeitet.

Den Text zu Alfred Kochs „Fundstücke“ möchte ich vorlesen:

Die materialität der farbe führt zur materialität der form. Arbeiten aus der werkreihe „fundstücke“ entstehen durch das eigenleben, das farben aufgrund ihrer konsistenz & beschaffenheit im zusammenspiel mit verschiedenen werkzeugen entwickeln. Zur materialität der form führt der darauffolgende akt des auffindens & herausarbeitens materiell, also plastisch zu lesender eingrenzungen.

In der großen Nische die Arbeiten von Pius Litzlbauer. Die dich kennen wissen, dass es dir die Zahl PI angetan hat. Du verarbeitest dazu immer wieder unterschiedliche Materialien und bist hier mit 2 Werkserien vertreten.  

Rosemarie König zeigt uns ein „Ein Stück Natur“. Mithilfe eines Baumwollgewebes als Träger- und Gestaltungselement  finden Naturmaterialien zu einer Symbiose. 

Um weiter an den gesellschaftskritischen Arbeiten anzuschließen: Elisabeth Hoffer mit den Köpfen. Die Köpfe sind reduziert auf eine grobe Form. Die jeweilige Haartracht nimmt Bezug auf jeweils ein Problem der heutigen Zeit.

Ebenso kritisch Elfriede Konicki-Buchner, die mit ihren Eisberge das Thema der Klimaveränderung veränderung aufgreift und dazu Acryl, Frischhaltefolie, Sand, Papiermasche verwendet und für das Werk Lebenstrümmer hat sie Keramik verwendet sowie Styropor mit Beton überzogen.

Dietmar Koch nähert sich dem Thema inhaltlich und konzentriert sich auf die Materialien die er mit seiner Kamera festhält. Aber auch vom Druck her spannend: Fineprint-Fotografie, Pigmentdruck auf Baryt. 

Susanne Schobers Arbeiten sind Fresken genauer Fresko secco, also auf trockenen Putz aufgetragen und dann wieder wie bei einer Restaurierung abgenommen. Der Prozess bewirkt eine Fragmentierung die mir als gestalterisches Element entgegenkommt und direkt zur Bildaussage führt.

Jubiläumsausstellung im Schloss Ulmerfeld

 
 

  

 

Fotos: Klaus Hinterbuchinger

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Die kunst&DRUCKwerkstatt zu Gast in der KIAM Galerie: "Under Pressure No2"

 

 

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